Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Nonnweiler ist Nationalpark-Gemeinde. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald erstreckt sich in einer Fläche von 10.000 ha über die Hochlagen des Hunsrücks. Wanderer finden hier ein Refugium der Erholung und Naturschützer ein wichtiges Großschutzgebiet, in dem Natur wieder Natur sein darf.  Rund 985 Hektar des Nationalparks liegen innerhalb der Gemeinden Nonnweiler und Nohfelden.

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist ein Entwicklungsnationalpark. Schritt für Schritt überlässt man hier der Natur die Regie. Seltene und störungsempfindliche Tier- und Pflanzenarten finden beste Lebensbedingungen. Neben Schwarzstorch und Schwarzspecht gibt es im Nationalpark Hunsrück-Hochwald eine hohe Anzahl an Wildkatzen. 

Dank seiner Abgeschiedenheit kann der Nationalpark aber auch wie kaum eine andere Landschaft die Geschichte der Menschen aus längst vergangenen Zeiten preisgeben. Die historischen Zeugnisse, wie der Ringwall Otzenhausen, liegen oft tief in den Wäldern verborgen und sind so bis heute erhalten. Daher hat der Nationalpark Hunsrück-Hochwald neben seinem Wappentier Wildkatze auch einen Slogan der lautet: Natürlich, mit Geschichte!

Am Fuße des Ringwalls entsteht das saarländische Tor zum Nationalpark: der Keltenpark Otzenhausen. Das rekonstruierte keltische Dorf wurde 2016 fertig gestellt und eröffnet. Bis Ende 2020 entsteht hier auch ein Besucherzentrum in dem sich des Nationalparks über den Leitgedanken für seine Schaffung, seine Fauna und Flora und die keltisch geprägte Geschichte der Region informieren können. Ausstellungen unter Einbeziehung des Keltendorfs sind geplant, Medien- und Seminarräume und auch Gastronomie.

Die Ausstellung am Nationalpark-Tor Erbeskopf ist täglich, außer montags, von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenfrei.

Weitere Infos unter www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de und  www.nationalparkregion-hunsrueck-hochwald.de