Seniorenbeirat der Gemeinde Nonnweiler

Braunshausen - Brigitte Maragliano
Zum Sportplatz 12
Tel.: 06873/1823

Kastel - Carlo Niklas
Am Klopp 25
Tel.: 06873/1224

Nonnweiler - Julia Storr
Hubertusstraße 6
Tel.: 0172/8703367

Otzenhausen - Klaus Rausch
Keltenweg 25
Tel.: 0151/50816796

Primstal - Heinz Thome
Friedhofstraße 24
Tel: 06875/350

Schwarzenbach - Gerd Schmitt
Höhenstraße 38
Tel.: 06873/64439

Sitzerath -  Monika Spohn
Im Oberdorf 12
Tel.: 06873/1692

Klaus Kuhn
Am Wiesberg 6, Primstal
Tel.: 06875/1578

Anne Welsch
Am Zoll 2, Nonnweiler
Tel.: 0151/42654870

Kontakte

Vorsitzender:
Klaus Rausch

stellvertrender Vorsitzender:
Gerd Schmitt

Beauftragter für Seniorensicherheit:
Klaus Kuhn

Beauftragte für Menschen mit Beeinträchtigungen:
Anne Welsch

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Nonnweiler informiert

Die Anzahl der Radfahrer hat sich in den letzten Jahren und auch bedingt durch die Corona-Pandemie merklich erhöht. Insbesondere ältere Menschen nutzen die Vorteile der so genannten E-Bikes. Durch die Unterstützung des Elektromotors fahren viele Senioren*innen schneller als es ihre Fähigkeiten eigentlich erlauben. Das führt vielfach zu Kontrollverlust und Stürzen. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub rät älteren Menschen dazu, sich nicht ohne Vorbereitung auf ein E-Bike zu setzen. Wer viele Jahre nicht mehr Fahrrad gefahren ist, sollte sich vor der ersten Ausfahrt mit dem Antriebs- und Bremsverhalten vertraut machen. Beim Fahren mit E-Bike bitte daran denken: Geschwindigkeit anpassen, längeren Bremsweg bedenken und lieber vorsichtig fahren. Damit die neue Fahrradsaison ohne gesundheitliche Schäden überstanden wird, geben die Seniorensicherheitsberater, die Polizei und die Verkehrsunfallkommission des Landkreises St. Wendel einige wichtige Hinweise, da gerade für ältere Menschen das Radfahren nicht ungefährlich ist. Dies zeigt auch die Verkehrsunfallstatistik der saarländischen Polizei für 2019 (Die aktuelle Statistik für 2020 liegt noch nicht vor.). Sie weist aus, dass 2019 im Saarland erneut zwei Radfahrer getötet wurden und insgesamt 590 verunglückt sind. Mögliche Ursachen sind das erhöhte Verkehrsaufkommen, fehlende Radwege, der Anstieg der E-Bikes und es tragen immer noch zu wenige der verunglückten Radfahrer einen Schutzhelm. Hinzu kommt, dass das Fahrverhalten oft nicht der persönlichen Eignung entspricht. Die Polizei, die Verkehrsunfallkommission und die Seniorensicherheitsberater geben daher folgende Tipps: Ein Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen bei Stürzen und damit verbundene, dauerhafte Schäden verhindern. Ohne geeigneten Helm kann ein Fahrradunfall sogar tödlich sein. Der Kopf ist bei den Radfahrern der Körperteil, der am schwersten verletzt wird. Untersuchungen ergaben, dass 90 Prozent der getöteten Radfahrern mit Helm ihren Unfall überlebt hätten. So geben Unfallärzte auch zu bedenken, dass heute vielfach Senioren blutverdünnende Medikamente einnehmen, welche dann bei Verletzungen die gesundheitlichen Unfallfolgen erhöhen würden. Wichtig für den Radfahrer ist auch helle reflektierende Kleidung, die ihn besser sichtbar macht.

Der Seniorensicherheitsbeauftragte der Gemeinde Nonnweiler

Der Seniorenkalender 2021–2022 ist erschienen. Dies teilt das Seniorenbüro des Landkreises St. Wendel mit. Auf 80 Seiten sind, nach Themen geordnet, aktuelle Adressen, Hilfsorganisationen, Verbände, Einrichtungen und Selbsthilfegruppen der Seniorenarbeit und Altenhilfe im Landkreis St. Wendel erfasst. Auch Hinweise auf wirtschaftliche Hilfen und Vergünstigungen für Senioren sowie Informationen zur Pflegeversicherung und anderen rechtlichen Regelungen enthält der Kalender. Damit soll der Weg zur richtigen Kontaktadresse für Senioren und ihre Familien erleichtert werden . Anfragen und Bestellungen: Seniorenbüro des Landkreises St. Wendel, Mommstraße 27/29, 66606 St. Wendel, Tel. (06851) 8015201, E-Mail: seniorenbuero@lkwnd.de.

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Nonnweiler

Die Seniorensicherheitsberater wurden in den letzten Tagen mehrfach über belästigende Telefonanrufe informiert, wobei die Masche fast immer gleich war. Das Telefon klingelt nur kurz. Eine unbekannte Nummer wird auf dem Display angezeigt. Betrüger wollen mit diesem Lockanrufen einen Rückruf provozieren und auf diese Weise Geld machen. Das Ganze funktioniert sowohl über Smartphone als auch über Festnetzanschlüsse. Viele rufen instinktiv zurück und tappen so in die Kostenfalle. Dahinter steckt die Masche der sogenannten Ping-Anrufe. Wer zurückruft, hört am anderen Ende der Leitung manchmal nichts, legt auf und denkt sich nichts weiter dabei. In anderen Fällen gibt es Bandansagen, etwa zu angeblichen Paketlieferungen. Das Ziel: Den Nutzer möglichst lange in der Leitung halten. Das böse Erwachen folgt bei Vertragskunden dann auf der Telefonrechnung. Doch Verbraucher können vorbeugen – vor allem, in dem sie sich die Nummer des Anrufers genau ansehen. Ping-Anrufe haben fast immer eine Vorwahl aus dem Ausland, erkennbar an einem „+“ oder den Ziffern „00“ zu Beginn der Nummer. Viele Beschwerden gab es zuletzt vor allem über Anrufe aus Burundi und Tunesien. Die Vorwahlen der Länder 00257 und 00216 ähneln denen von Emsdetten (02572) und Mönchengladbach (02161). Deshalb ist Misstrauen am Telefon wichtig. Beim geringsten Zweifel legt man besser gleich auf. Dazu kommen noch unabhängige Nummern, die von Mobilfunkanbietern vergeben werden. Diese beginnen häufig mit „+88“.

Die Seniorensicherheitsberater und die Verbraucherzentralen raten daher: Wer einen unbekannten Anruf erhält, sollte die Nummer in jedem Fall genau prüfen und überlegen, ob man überhaupt einen Anruf erwartet, zum Beispiel aus dem Ausland. Wer unsicher ist, kann die Nummer auch auf der Website der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de) überprüfen. Dort sind viele Nummern gelistet gegen die die Behörde bereits Maßnahmen eingeleitet hat. Wer schon zurückgerufen und die Abzocke bemerkt hat, kann den Anruf auf der Seite der Bundesnetzagentur melden.

Klaus Kuhn, Seniorensicherheitsbeauftragter der Gemeinde Nonnweiler

Die Gemeinde Nonnweiler bietet seit 14. Januar 2021 in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeauftragten Unterstützung bei Fragen oder der Anmeldung in einem der saarländischen Impfzentren an.

Unter (06873) 660-74 steht Ihnen montags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr unsere Impfhotline zur Verfügung.

Das wichtigste Werkzeug zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Impfung vieler Menschen. Nur wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger geimpft sind, können wir die Folgen des Virus beherrschen. Wir bitten Sie, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Impfen ist der Beste Schutz!

Klaus Rausch, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Nonnweiler

In einer Pressemeldung warnte die Polizei in der letzten Jahreswoche vor dem Diebstahl von EC-Karten im Bereich von Geld- und Überweisungsautomaten. Eine 78-jährige Frau wollte an einem Überweisungsautomaten ihrer Bank erstmals eine Überweisung tätigen. Weil sie noch keine Erfahrung hierfür hatte, ging sie bewusst an einem Sonntag zur Bank, um am Automaten auch Zeit für die Bedienung zu haben. Sie hatte wie erwartet Schwierigkeiten den Überweisungsvorgang durchzuführen. An einem anderen Geldautomaten war zeitgleich ein Mann, der ihr beim Bedienvorgang vermutlich über die Schulter schaute und dabei die PIN-Geheimnummer ablesen konnte. Dieser Mann drückte vermutlich in der Folge für die Frau unbemerkt eine Tastaturtaste des Überweisungsautomaten, was zum Abbruch des Überweisungsvorgangs führte. Als die Frau ihre EC-Karte aus dem Einschubschlitz ziehen wollte, kam die Karte nicht mehr heraus. Die EC-Karte war zu diesem Zeitpunkt bereits von dem Mann entwendet worden. Ohne ihre EC-Karte verließ die Frau die Bank und wollte am nächsten Öffnungstag sich mit der Bank in Verbindung setzen.

Der Mann hatte aber bereits unmittelbar nach dem Diebstahl 5.000 Euro abgehoben. Als die Frau sich am Folgetag mit ihrer Bank in Verbindung setzte, musste sie erfahren, dass zwischenzeitlich bereits 12.000 Euro von ihrem Girokonto abgebucht worden waren.

Laut Polizei ist diese Masche nicht neu. Opfer sind meist ältere Menschen, die sich beim Bedienen von Geldautomaten unsicher sind. Die Täter arbeiten oft zu zweit. Einer versucht dem Opfer über die Schulter zu blicken und die eingegebene PIN zu erkennen, der zweite versucht das Opfer in ein Gespräch zu verwickeln oder drückt die Abbruchtaste am Automaten. Dann wird die Karte in einem günstigen Moment vom Täter gestohlen. Diese Diebstahls- und Betrugsmasche war vom vergangenen Februar bis November im Saarland in 29 Fällen erfolgreich.

Die Seniorensicherheitsberater und die Polizei weisen aus diesem Grund auf besondere Vorsichtsmaßnahmen hin, die bei Transaktionen an Geld- oder Überweisungsautomaten beachtet werden sollten. Bei der Eingabe von PIN-Ziffern sollte mit der freien Hand das Tastenfeld mit den Zahlen abgedeckt werden, so dass Personen in der Nähe dies nicht einsehen können. Personen die bei diesen Tätigkeiten am Automaten einem zu nahekommen, sollten auf Abstandswahrung hingewiesen werden. Bei Verlust der EC-Karten die Bank nicht erst am Folgetag informieren, sondern gleich über die bundesweit einheitliche Rufnummer 116 116 die EC-Karte sperren lassen. Um den Schaden bei unberechtigten Geldabhebungen klein zu halten, sollte man das tägliche Verfügungslimit für das eigene Girokonto so gering wie nötig halten.

Klaus Kuhn, Seniorensicherheitsbeauftragter der Gemeinde Nonnweiler

Die Seniorensicherheitsberater des Landkreises St. Wendel wünschen allen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Frohe Weihnachten sowie ein sicheres und gutes neues Jahr 2021.

Lassen Sie sich durch die Gauner und Ganoven nicht die schönen Festtage verderben und beachten Sie die ständigen Hinweise der Polizei und der Seniorensicherheitsberater, insbesondere durch neuartige Tricks mit Corona-Betrugsmaschen.

Die Seniorensicherheitsberater hatten leider ein sehr ruhiges Jahr, was unsere sonst üblichen Vortragsveranstaltungen betrifft. Auch wir haben unsere Tätigkeiten auf Grund der Pandemie fast ganz einstellen müssen. So blieben uns nur noch unsere regelmäßigen Presseberichte und einzelne, persönliche Beratungen, um unsere älteren Mitbürger vor Straftätern zu schützen.

Auch im kommenden Jahr wollen wir aber gerne wieder durch die monatlichen Sprechstunden und zahlreichen Infoveranstaltungen aktiv versuchen, zur Sicherheit im Landkreis beizutragen.

Klaus Kuhn, Seniorensicherheitsbeauftragter der Gemeinde Nonnweiler