"Das Saarland lebt gesund" (DSLG) - Nonnweiler tritt landesweitem Netzwerk bei

Die Gemeinde Nonnweiler ist dem saarlandweiten Netzwerk „Das Saarland lebt gesund!“ (DSLG) beigetreten und setzt damit ein starkes Zeichen für die nachhaltige Förderung von Gesundheit und Lebensqualität vor Ort.

Zur offiziellen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am 04. März 2026 nahmen Magnus Jung, Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, Michael Keck, 1. Vorsitzender des Vereins für Prävention und Gesundheit im Saarland (PuGiS e.V.) und Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth, teil.

Mit dem Beitritt wird in Nonnweiler eine Steuerungsgruppe unter der Leitung der neuen DSLG-Vertreterin der Kommune, Janina Petry (Leitung des Mehrgenerationenhaus), eingerichtet. Damit hebt die Gemeinde die Bedeutung des Themas Gesundheit nochmals deutlich hervor. Künftig werden sich hier regelmäßig interdisziplinäre Akteurinnen und Akteure austauschen, um gemeinsam ein gesundheitsförderliches Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.


Als erste konkrete Maßnahme wird künftig regelmäßig ein DSLG-Gesundheitstipp auf der Homepage der Gemeinde sowie im Amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht.

Mit dem Beitritt zum Netzwerk „Das Saarland lebt gesund!“ bekräftigt die Gemeinde Nonnweiler ihr Ziel, Prävention, Gesundheitsförderung und Lebensqualität langfristig und strukturell in der Kommune zu verankern.

Gesundheitstipp's

Vorlesen fördert Kinder in vielerlei Hinsicht. Schon früh lernen sie dabei neue Wörter, richtige Grammatik und den Umgang mit geschriebener Sprache. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, erkennen meist mehr Buchstaben und verstehen schneller den Zusammenhang zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Außerdem lernen sie grundlegende Fähigkeiten wie das richtige Halten eines Buches oder die Leserichtung.

Neben der Lesekompetenz stärkt Vorlesen auch die Sozialkompetenz. Kinder erleben mit den Figuren verschiedene Gefühle und entwickeln dadurch Empathie sowie ein besseres Verständnis für ihre eigenen Emotionen.

Wichtig ist, dass Eltern Bücher auswählen, die zum Alter und zu den Interessen des Kindes passen. Vorlesen sollte flexibel gestaltet werden und auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen. So bleibt die Freude am Lesen erhalten.

Darüber hinaus fördert Vorlesen die Konzentration und bietet eine ruhige Alternative zu digitalen Medien. Besonders abends hilft es Kindern, besser zur Ruhe zu kommen und leichter einzuschlafen. Lesen Sie mehr

Koffein ist aus dem Alltag vieler Menschen kaum wegzudenken. Während Kaffee als klassische Quelle bekannt ist, kann sich Koffein auch in Tee, Cola, Schokolade und insbesondere in Energy-Drinks, die teilweise hohe Mengen enthalten, finden. So enthält beispielsweise eine Tasse Kaffee etwa 60–90 mg Koffein, während eine Dose Energy-Drink bis zu 80 mg enthalten kann. Dadurch kann die tägliche Aufnahme schnell ansteigen, ohne dass es bewusst wahrgenommen wird.

Im Körper wirkt Koffein auf das zentrale Nervensystem, indem es die Wirkung des Botenstoffs Adenosin hemmt. Dieser ist dafür verantwortlich, Müdigkeit zu signalisieren. Wird dieser Mechanismus beeinflusst, fühlen wir uns wacher, konzentrierter und kurzfristig leistungsfähiger. Diese Effekte werden von vielen Menschen gezielt genutzt, etwa zur Steigerung der Aufmerksamkeit im Alltag oder bei der Arbeit.

Bei regelmäßigem Konsum kann sich jedoch ein Gewöhnungseffekt einstellen. Die anregende Wirkung nimmt dabei ab, während ein plötzlicher Verzicht mit Beschwerden wie Kopfschmerzen oder erhöhter Müdigkeit einhergehen kann. Gleichzeitig kann eine zu hohe Aufnahme insbesondere bei empfindlichen Personen unerwünschte Nebenwirkungen wie Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen oder Herzklopfen verursachen. Vor allem der Konsum in den späten Nachmittags- oder Abendstunden kann den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinträchtigen und so langfristig die Erholung negativ beeinflussen.

Lesen Sie mehr

Meistens sind es die einfachen Dinge, die den größten Unterschied machen. Spazierengehen gehört genau dazu. Es kostet nichts, ist fast überall möglich, braucht keine besondere Ausrüstung und kann in jedem Alter durchgeführt werden. Und das Beste: Regelmäßiges Gehen hat erstaunlich viele positive Effekte auf Körper und Geist. Gerade für Menschen, denen der Antrieb für Sport oder anstrengende Bewegung fehlt, ist Spazierengehen der perfekte Einstieg. Es überfordert nicht, lässt sich leicht in den Alltag integrieren und hilft, das eigene Aktivitätsniveau Schritt für Schritt zu steigern. Schon moderate Bewegung in Form von regelmäßigem Gehen kann viel bewirken.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Spazierengehen das Risiko für viele Krankheiten deutlich senkt. Wer sich regelmäßig zu Fuß bewegt, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen spürbar reduzieren. Bereits 30 Minuten Spazierengehen an fünf Tagen pro Woche senken das Risiko für eine koronare Herzerkrankung um rund 19 Prozent. Selbst wenn andere Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bluthochdruck vorliegen, wirkt regelmäßiges Gehen weiterhin schützend auf das Herz.

Lesen Sie mehr

Der Frühling fühlt sich für viele wie ein Neustart an – mit mehr Licht und wärmeren Tagen kommt neue Energie auf. Sonnenlicht bringt den Körper in Balance, fördert die Ausschüttung von stimmungsaufhellenden Hormonen wie Dopamin und Serotonin und reduziert das Schlafhormon Melatonin. Wir fühlen uns wacher, frischer und motivierter.

Bewegung verstärkt diesen Effekt: Sie setzt Endorphine frei, senkt Stress und wirkt sich positiv auf Stimmung, Leistungsfähigkeit und Immunsystem aus – besonders an der frischen Luft. Ob Spaziergang, Radfahren oder Gartenarbeit: Aktivität im Grünen tut doppelt gut. Gemeinsam mit anderen fällt der Einstieg oft leichter und macht mehr Spaß.

Der Frühling ist auch ideal, um neue gesunde Routinen zu etablieren. Diese helfen, den Alltag zu strukturieren und langfristig bewusster zu leben. Der Weg dorthin lässt sich in sechs Schritte gliedern:

  1. Eigenes „Warum“ klären
  2. Alltag reflektieren
  3. Kleine Gesundheitsbausteine einbauen
  4. Realistische Ziele setzen
  5. Hindernisse erkennen und Lösungen finden
  6. Dranbleiben und Routinen fest verankern


Lesen Sie mehr

Viele Menschen denken beim Gesundheitsamt zuerst an Bürokratie. Tatsächlich arbeiten die Teams täglich daran, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und zu fördern.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem Schuleingangsuntersuchungen und zahnärztliche Vorsorge in Kitas und Schulen, vertrauliche Beratung bei seelischen Krisen oder Suchtproblemen sowie kostenlose und neutrale reisemedizinische Beratung. Auch Tests und Beratung zu sexuell übertragbaren Erkrankungen werden – auf Wunsch anonym – angeboten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Infektionsschutz: Das Gesundheitsamt überwacht Hygiene in Einrichtungen, kontrolliert Trinkwasser und Schwimmbäder und hilft, Infektionsausbrüche frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Am 19. März 2026 findet der bundesweite Tag des Gesundheitsamts statt.
Informationen zu Aktionen im Saarland gibt es bei den Gesundheitsämtern der Landkreise sowie online.

Lesen Sie mehr

Die ruhigen und besinnlichen Tage liegen bereits lange hinter uns. In dieser Zeit nehmen wir uns häufig bewusst mehr Raum, um zu entschleunigen und uns selbst etwas Gutes zu tun. Doch was bleibt davon im Alltag? Oft merken wir erst im Rückblick, wie wohltuend diese Momente waren und wie viel Kraft wir daraus schöpfen konnten. Doch im Alltag fällt es uns oft schwer, uns solche Pausen regelmäßig zu gönnen. Unsere Welt ist schnelllebig und hektisch und wir lassen uns leicht mitreißen. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, innezuhalten und im Moment anzukommen. Nicht nur in vermeintlich besinnlichen Zeiten, sondern das ganze Jahr über. Lesen Sie mehr