!!! verschoben !!! Vortrag "Tibet - Reise zum Kailash"

03. April 2020 20:00 Uhr
Bürgerhaus Braunshausen Kulturamt Nonnweiler

Auf Grund der aktuellen Corona-Situation wurde der Vortrag "Tibet - Reise zum Kailash" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Es handelt sich hierbei um eine rein präventive Maßnahme.

In seiner aktuellen, live kommentierten Tibet-Reportage, stellt Ihnen der Reisefotograf Andreas Huber eines der geheimnisvollsten und faszinierendsten Länder unserer Erde vor. Begleiten Sie Huber auf dem sagenumwobenen Dach der Welt mit seiner im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Landschaft zum heiligen Berg Kailash. Freuen Sie sich auf viele Informationen aus einem Land, das gefangen ist, zwischen seiner tiefen Spiritualität und den gesellschaftlichen Veränderungen des 21. Jahrhunderts.

Die Tour führt von Lhasa aus durch sensationelle Landschaften zum Mount Kailash in das spirituelle Herz Tibets. Die bunte Welt des tibetischen Buddhismus, Klöster in denen Mönche im flackernden Licht der Butterlampen ihre Gebete rezitieren und Nomaden, die mit ihren Yaks durch die weiten Hochebenen ziehen, machen eine Reise durch Tibet zu einem außergewöhnlichen Erlebnis und einer der nachhaltigsten Erfahrungen, die man heutzutage noch erleben kann.

Die Reise startet in der Landeshauptstadt Lhasa, wo sich der Fotograf unter die tibetischen Pilger mischt, um die ersten Eindrücke von diesem zutiefst gläubigen Volk zu bekommen. Der Buddhismus scheint für die Tibeter so wichtig zu sein, wie das Atmen. Selbstverständlich dürfen auch der Besuch des Jokhang-Tempels, des monumentalen Potala-Palastes sowie einiger der vielen wichtigen Klöster nicht fehlen.

Von Lhasa aus geht es über Gyantse nach Shigatse durch eine der fruchtbarsten Gegenden von Tibet. Hier konnte Andreas Huber auf den über 4000 Meter hoch liegenden Feldern miterleben, wie die Hochlandgerste angebaut wird und im Herbst in purer Handarbeit mit der Sichel abgeerntet wird.

Dann geht die Fahrt weiter entlang des Himalaya-Hauptkamms, vorbei am höchsten Berg unserer Erde, dem Mount Everest oder dem Chomolungma, wie ihn die Tibeter nennen. Es ist nicht nur die sauerstoffarme Luft, die einem den Atem raubt, sondern auch die Farbenvielfalt der Berge und Seen und diese unbeschreibliche Nähe zum Himmel, der fast zum Greifen nah ist.

Urplötzlich taucht er aus der Hochebene auf, majestätisch und alles andere überragend, der heilige Mount Kailash. Den 6714 m hohen, ewig eisbedeckten Weltenberg Meru umgibt eine Aura, der sich niemand entziehen kann, der an diese heilige Stätte kommt. Durch seine Pyramidenform, die exakt in alle Himmelsrichtungen zeigt und dadurch, dass hier die vier mächtigsten Flüsse Asiens entspringen, hat der Kailash schon seit Lebzeiten die Phantasie der Menschen angerührt und ist schon seit mehr als 1.000 Jahren das Ziel unzähliger Pilgerschaften.

Etwa 280 km weiter westlich, tief eingebettet in die bizarre Schlucht des Sutlej-Flusses, die in ihrer Form stark an den Grand Canyon erinnert, liegen die jahrhundertealten Ruinen Tsaparang und Tholing, die letzten Zeugen des ehemaligen Königreiches von Guge. Die viele Hundert Jahre alten Wandmalereien in den Klöstern stellen zweifellos die wertvollste Hinterlassenschaft dieser uralten Dynastie dar.