Peterbergkapelle

Seit alters her gilt der 584 m hohe Peterberg als Wetterberg. In vorchristlicher Zeit war er dem Gott Donar geweiht, in späterer Zeit schrieb man ihm den Sitz von Wetterhexen zu. An der Stelle, an der die Kapelle steht, befand sich mehrere Jahrhunderte hindurch ein Heiligtum, das dem Wetterheiligen Petrus geweiht war.

Im 13. Jahrhundert wurde eine hölzerne Kapelle auf dem Peterberg errichtet. Seit 1578 wurde jedes Jahr am Montag nach Mariä Himmelfahrt auf dem Peterberg ein "freier Markt" gehalten, der im 17. Jahrhundert zunächst nach Sötern verlegt und 1838 wegen "Trunksucht, Schlägereien und Spiel" ganz aufgegeben wurde. Mit Aufgabe des Marktes verfiel die Kapelle. Erst im Jahr 1983 wurde sie wieder aufgebaut.

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