Der Eichenprozessionsspinner ist wieder unterwegs

Gesundheitsgefahr für den Menschen. Was Sie wissen sollten!

Im Larvenstadium bilden die Schmetterlingsraupen besondere Brennhaare aus, die das Nesselgift Thaumetopoein beinhalten. Gelangt man mit diesen winzigen Härchen in Berührung, kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Zu den Symptomen beim Menschen gehören lokale Hautausschläge mit Schwellungen und Juckreiz. In Ausnahmefällen kann der Kontakt zu Atemwegsreizungen, Schwindel und Fieber sowie zum anaphylaktischen Schock führen. Im Falle eines Kontakts mit den Raupen oder Raupenhaaren empfiehlt es sich, die betroffene Stelle zu waschen und mit Wasser gründlich abzuspülen. Kratzen und reiben sollte stets vermieden werden. Getragene Kleidung bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Problematisch sind die Insekten, vor allem auf Eichen an Kinderspielplätzen, Schulhöfen, Wohnanlagen und Straßenrändern. Betroffene Gebiete müssten großflächig gesperrt oder die Nester entfernt werden. Sollten Sie neue Fundorte entdecken informieren sie bitte umgehend die Gemeinde Nonnweiler unter Tel.: 06873/660-24.

Für die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners von befallenen Baumbeständen im öffentlichen Raum sind die Kommunen zuständig. Auf privatem Grund liegt die Verantwortung beim jeweiligen Eigentümer. Gespinstnester und Raupen sollten stets von geschultem Fachpersonal beseitigt werden.


Infoflyer des Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz