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26.11.2018 08:37

Der Bürgermeister informiert

Freizeitweg Nonnweiler–Nohfelden-Freisen

Auf der stillgelegten Bahntrasse entsteht in den nächsten Jahren ein knapp 30 km langer Freizeitweg, der die Gemeinden Freisen, Nonnweiler und Nohfelden verbinden wird. Der Bund fördert dieses Projekt mit rund fünf Millionen Euro aus dem Programm „Klimaschutz durch Radverkehr“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.


Der geplante Weg wird als Zubringer zu vielen gewerblichen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder Sport- und Freizeitanlagen dienen. Vor allem der Anschluss an den neu ausgebauten Bahnhof Türkismühle als zentralem ÖPNV-Verknüpfungspunkt erfüllt wichtige Voraussetzungen für das Förderprogramm des Bundes.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 9,2 Millionen Euro; davon kostet der reine Wegebau ca. 5 Millionen Euro, welcher vom Land gefördert wird. Die zusätzlichen Fördergelder des Bundes erlauben alle Brückenbauwerke tiefgründig zu sanieren. Auch können damit die Trasse von ursprünglich 2,50 Meter auf drei Meter verbreitert und der Freizeitweg an den Fritz-Wunderlich-Radweg in Freisen angeschlossen werden. Die Fördergelder von Bund und Land sind ausschließlich für die Schaffung eines Radwegs bereitgestellt worden.


Voraussichtlich im kommenden Sommer kann mit den ersten Baumaßnahmen in Freisen begonnen werden. Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist bis Herbst 2022 zu rechnen.


Alternativen Planungen eine Museums- oder Draisinen-Bahn zu realisieren muss eine Absage erteilt werden. Der Radweg könnte nicht auf der Bahntrasse bis Bierfeld weitergeführt werden und müsste streckenweise über Wirtschaftswege und Landstraßen geführt werden; teilweise mit enormen Steigungen. Weiterhin müssten intensive, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Radfahrer ergriffen werden. Der Freizeitweg wäre nicht mehr behindertengerecht und erfüllt damit nicht mehr die Anforderungen, die an einen tourismustauglichen und attraktiven Radweg gestellt werden.


Dr. Franz Josef Barth, Bürgermeister

 

 

Pressemitteilung des Landkreis St. Wendel vom 09.11.2018