Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Freitag, 01.04.2022 und Donnerstag, 07.04.2022 sind 27, von der Landesaufnahmestelle in Lebach, zugewiesene Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in der Gemeinde Nonnweiler angekommen.Alle Erwachsenen und Kinder wurden von vielen ehrenamtlichen Helfer*innen im Mehrgenerationenhaus Nonnweiler herzlich begrüßt und in die vorbereiteten Wohnungen begleitet. Es war wenige Tage zuvor gelungen, für die angekündigten Kriegsflüchtlinge entsprechende Wohnungen anzumieten.

Die Familien wurden in privaten Unterkünften/Ferienwohnungen in den Ortsteilen Kastel und Primstal untergebracht. Neben den zugewiesenen Personen, wurden auch viele Geflüchtete auf privatem Weg in der Gemeinde aufgenommen. Derzeit leben in der Gemeinde Nonnweiler ca. 70 Kriegsflüchtlinge.

An dieser Stelle möchten ich mich bei allen Wohnungsgeber*innen und den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen für ihren persönlichen Einsatz vielmals bedanken. Hiermit ist gleichzeitig auch die Hoffnung verbunden, dass diese Hilfsbereitschaft auch dazu beiträgt, dass diese Menschen die traumatischen Erlebnisse des Krieges und der Flucht schnell verarbeiten können.

Für eine zielgerichtete Kontaktaufnahme steht die folgende E-Mail-Adresse: ukrainehilfe@nonnweiler.de zur Verfügung.
 

Nonnweiler, 11.04.2022
Dr. Franz Josef Barth, Bürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bilder, die uns aus der Kriegsregion in der Ukraine tagtäglich auf allen Informations- und Kommunikationskanälen erreichen, erinnern  an Schreckensszenarien, die im heutigen Europa undenkbar sein sollten. Zivile Gebäude wurden genauso von den russischen Truppen angegriffen wie militärstrategische Punkte. Es herrscht Krieg und die ganze Welt hält den Atem an.

Fast eine Million Menschen, darunter eine große Zahl an Kindern, sind bereits aus den kriegszerstörten Gebieten der Ukraine geflohen sind. Viele weitere Betroffene werden folgen. Sie alle fürchten um ihr Leben und das ihrer Familien und Verwandten. Gleichzeitig hat die Kriegssituation eine weltweite Welle der Solidarität entfacht, der sich das Saarland, die Landkreise und die Städte und Gemeinden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln anschließen werden.

Gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag, Wohlfahrtsverbänden, Ressorts der Landesregierung, der Bundeswehr, der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Landkreistag des Saarlandes werden Möglichkeiten für die Unterbringung ukrainischer Geflüchteter beraten und vorbereitet.

Auf das Sonderportal des Landes www.ukraine.saarland.de darf ich Sie erweisen. Dort werden alle Informationen rund um das Thema Ukraine gebündelt. Die Stabstelle im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport ist unter der Telefon-Hotline (0681) 501 4204 erreichbar. E-Mails können an ukrainefluechtlinge@innen.saarland.de geschickt werden.

Unter der E-Mail ukrainehilfe@lkwnd.dekann man sich auch beim Landkreis St. Wendel informieren .

Auch die Gemeinde Nonnweiler wird alles dafür tun, um den Geflüchteten, die in den kommenden Tagen erwartet werden, einen sicheren und vor allem willkommenen Aufenthalt zu bereiten.

So können Sie helfen:

  1. Wohnraum: Wir benötigen geeignete Wohnmöglichkeiten. Dies können abgeschlossene Wohnungen, als auch einzelnen Zimmer sein, um Mütter mit ihren Kindern und Familien kurzfristig aufnehmen zu können
  2. Ehrenamtliche Helfer*innen:  Wer bereit ist, bei den Dingen des täglichen Lebens, wie z. B. beim Einkauf, bei Behördengängen, bei Arztbesuchen, der Erledigung von Formalitäten, Übernahme von Fahrdiensten, Übersetzungen, und anderen Tätigkeiten zu helfen, wird herzlich gebeten, sich an die unter den im nachfolgend abgedruckten Aufruf genannten Kontaktpersonen zu wenden.

 

Derzeit gestaltet es sich schwierig, vorhersagen zu können, was in den nächsten Tagen oder gar in den nächsten Stunden auf uns zukommen wird. Aus diesem Grund bitte ich Sie, die Informationskanäle der Gemeinde Nonnweiler über die Homepage www.nonnweiler.desowie über die sozialen Netzwerke im Auge zu behalten.

Gemeinsam mit der Landesregierung und dem Landkreis St. Wendel werden wir dafür sorgen, dass die Hilfe schnell und unbürokratisch bei den hier aufgenommenen Ukrainerinnen und Ukrainern ankommt.

Helfen Sie uns, den Geflüchteten aus der Ukraine Schutz vor diesem Krieg zu bieten!

Zeigen Sie sich solidarisch und bleiben Sie bitte gesund!


Ihr
Dr. Franz Josef Barth
(Bürgermeister)